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Hier geht es um die Wahrheit, um wer wir sind und was der Zweck der Welt ist. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Leben verläuft auf zwei Spuren. Die eine Spur ist das, was wir alles tun, damit unsere Leben funktioniert, wie Essen, Schlafen, Arbeiten, Körperpflege, Freizeitbeschäftigungen, soziale Kontakte pflegen usw. Die andere Spur ist das, was wir denken, und hier kann die Wahrheit gefunden werden, denn das Denken ist die Ursache für das Handeln. Darauf gestoßen bin ich durch das Buch Ein Kurs in Wundern, das ich aber erst durch das Buch Die Illusion des Universums von Gary Renard verstanden habe. Hier wie auch in meinen Büchern berichte ich über Erfahrungen aus der Alltagspraxis mit Ein Kurs in Wundern.

Die Wahrheit ist einfach. Sie ist sogar simpel einfach, so einfach, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass es die Wahrheit ist, weil wir uns ein hochkomplexes Gedankengebäude voller Illusionen erdacht und uns darin verloren haben. Die Neugier, etwas Besonderes zu finden und zu besitzen, das anders ist als die Gleichheit im Einssein der Wahrheit Logos oder Gottes, hat uns an erster Stelle scheinbar in einen illusionären Traumzustand hineingezogen. Als Folge der Identifikation mit der Besonderheit oder dem Ego ist ein immenses Schuldgefühl entstanden, die Wahrheit zerschlagen und gegen Gott gesündigt zu haben. In angstvoller Erwartung vor Bestrafung haben wir dies alles ins Unbewusste verdrängt und sind aus dem Geist in eine geistlose Form von Körpern in ein aus dem Geist hinaus projiziertes Universum geflohen.

Und nun irren wir in der Welt herum, erinnern uns nicht mehr, wie alles angefangen hat, und fragen uns, wer wir sind und suchen nach Sinn. Wir sind damit beschäftigt, die Anforderungen und Probleme des Lebens zu meistern. Wir suchen nach Befriedigung in allen möglichen Dingen, vertreiben uns mit immer neuen Ablenkungen die Zeit, doch dauerhaftes Glück kann in einer Welt der Vergänglichkeit nicht gefunden werden. Dieser innere Konflikt widerspiegelt sich in Literatur und Kunst sowie in alten Mythen und Sagen und zeigt sich variantenreich in besonderen Liebesbeziehungen, die häufig in Tragödien enden. Der vielschichtige griechische Mythos der Medea liefert ein anschauliches Beispiel, um in der Deutung als »verlorener Tochter« dem Thema auf den Grund zu gehen und einen Lösungsweg aufzuzeigen.

Wenn wir alle spirituellen Wege ausprobiert haben, werden wir letztendlich zum Schluss kommen, dass es nur zwei Gefühle gibt: Liebe und Angst. Die Angst erscheint in vielen verschiedenen Formen wie Ärger, Wut, Hass, Selbstverurteilung, Niedergeschlagenheit, Depression, Unwürdigkeit usw. Das ist unsere dunkle Seite, besitzt aber keine Wirklichkeit, sondern ist bloß eingebildet. Um wieder Liebe zu sein, ist es unabdingbar, dass wir uns alle Aspekte unserer dunklen Seite bewusst machen, um sie loszulassen und eine andere Wahl zu treffen. Leider besteht dagegen ein großer Widerstand, weil die dunkle Seite unsere Identifikation zu sein scheint. Um die Wahrheit der Liebe wieder voll zu realisieren und unsere wahre Stärke in der Harmlosigkeit zu finden, ist eine ausführliche Anleitung wie Ein Kurs in Wundern unabdingbar, damit wir aus dieser unmöglich erscheinenden Situation herauszufinden können.

MEDEA, die verlorene Tochter © Bernhard Gerstenkorn
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